Euregio Maas-Rhein

EMR-SEMINAR TERRITORIALES MONITORING UND FOLGENABSCHÄTZUNG am 13.12.2013:

EMR möchte eine Übersicht der Grenzeffekte erstellen.

 

Am 13.12.2013 fand bei dem europäischen Expertisezentrum EIPA in Maastricht das Abschlussseminar des Projektes „EMR2020“ statt, das mit der Unterstützung von Interreg IV-A EMR zur Ausarbeitung der gleichnamigen Zukunftsstrategie der Euregio Maas-Rhein geführt hat.

Ca. 25 Spezialisten aus den Partnerregionen, Wissenseinrichtungen und Entwicklungsgesellschaften  der EMR haben an den Präsentationen durch externe Experten über territoriales Monitoring und Folgenabschätzung teilgenommen. Unter Ihnen Michaël Schneider, Staatssekretär von Sachsen-Anhalt und Mitglied des Ausschusses der Regionen (AdR), der eine Stellungnahme über die territoriale Folgenabschätzung erläutert hat, die am 3.07.2013 durch den AdR verabschiedet wurde. Er gab ebenfalls an, dass Ende Januar dem AdR ein Vorschlag vorgelegt wird.

Während des Seminars wurden im Rahmen des ESPON-Programms entwickelte Instrumente, die Folgenabschätzungsmethode der EU, die durch die niederländische Universität Leiden entwickelte ‚Grenztauglichkeitsprüfung’ und das Evaluierungsinstrument des nordirischen Centre for Crosse-border Studies und des deutsch-französischen Euroinstitut Straßburg-Kehl besprochen.

Das territoriale Monitoring und die Folgenabschätzung sind wichtige Aktionspunkte der EMR2020-Strategie. Nicht nur um das Funktionieren der EMR und die Umsetzung von EMR2020 zu evaluieren, sondern auch um die Folgen der europäischen und nationalen Politiken einzuschätzen. Hierfür möchte die EMR in den kommenden Wochen mit euregionalen Wissenseinrichtungen und Entwicklungsgesellschaften die über die Kapazität und das nötige Wissen verfügen eine Überlegung starten.

Die EMR geht auch Partnerschaften mit externen Organisationen nicht aus dem Weg im Hinblick auf die Entwicklung von Projekten im Rahmen europäischer Programme wie z.B. Interreg Nordwesteuropa oder ESPON. So findet am 16. Januar 2013 eine Begegnung zwischen der Eurometropole Lille-Kortrijk-Tournai und der EMR über territoriale Analyse statt, in Anwesenheit von Yves Leterme, ehemaliger belgischer Premierminister und aktueller stellvertretender Generalsekretär der OECD.

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