Zukunft der grenzübergreifenden Kooperation zwischen der Ukraine, der Slovakei, Ungarn und Polen:



 

In Lutsk, in der Euroregion Bug (Polen/Ukraine/Weißrussland) trafen sich auf Einladung des Oblast Volyn, der Konrad-Adenauer-Stiftung, vertreten durch die Leiterin des Büros in Kiew Frau Gabriele Baumann und der AGEG 27 Vertreter von allen Partnern an der Außengrenze der EU zur Ukraine. Hauptthemen des Seminars vom 4-6 September waren die kommenden Verordnungen zum EU-Nachbarschaftsprogramm, die neuen Möglichkeiten des EU-Rechtsinstrumentes EVTZ zur Beteiligung von Drittländern und die Möglichkeiten zur Verbesserung und Intensivierung der grenzübergreifenden Kooperation an den Westgrenze der Ukraine mit allen Nachbarn.

Die nicht einfache Erreichbarkeit dieser Grenzregion im Nordwesten der Ukraine mit langen Anfahrtswegen hat dennoch keinen vom Kommen abgehalten. Hochrangige national Verantwortliche für die EU-Programme kamen aus der Slowakei. Ungarn, Polen, Ukraine und Weißrussland, ebenso wie Vertreter aller betroffenen Grenzregionen. Die EU entsandte mit Bodil Persson die stellvertretende Abteilungsleiterin für die östlichen Nachbarschaftsprogramme und vom Büro des Berichterstatters des EP, Herrn Zeller reiste Lucas Reichel an. 

Dass das Seminar genau zum richtigen Zeitpunkt, wenige Monate vor der Verabschiedung der neuen EU-Verordnung stattfand, zeigten die lebhaften Diskussionen.  Auch die konkreten Anregungen der AGEG zu Intensivierung und Verbesserung der Kooperation wurden zustimmend aufgenommen.

Der Gouverneur Boris Klimchuk, der den Vertreter der AGEG Jens Gabbe seit 20 Jahren gut kennt, nahm sich 1Stunde Zeit für ein persönliches Gespräch, in dem er die Bedeutung der zukünftigen Beziehungen mit seinen Nachbarn und vor allem zur EU unterstrich.

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